Der Name dieses Stadtteils erscheint erstmals im Jahre 769 in der althochdeutschen Form "Baldratesheim". Grabhügel aus der Bronzezeit sind in der Flur "Hartfrost" im Nordwesten von Bellersheim heute noch zu sehen.
Urkundlich wurde die Kernstadt erstmals am 28. Juli 782 als Schenkung Kaiser Karls des Großen an das Stift Hersfeld erwähnt. Dieses baute die Schenkung zusammen mit den umliegenden Ortschaften und Rodungen zur sogenannten "hersfeld'schen Mark" aus.
Der zwischen Hungen und Inheiden verlaufende ehemalige römische Grenzwall (Limes) deutet mit seinen Kastellen darauf hin, daß die Bedeutung von Inheiden bis in die Römerzeit zurückreicht.
Das durch umfangreiche Rodungen entstandene Rodheim wurde 804 erstmals urkundlich erwähnt und mit größter Wahrscheinlichkeit bereits im Jahre 700 gegründet.
Im Jahre 780 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt. Während der Nachbar Inheiden durch seinen Wasserreichtum schon früh bekannt wurde, war es in Trais-Horloff zunächst der Torf.