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Freie Fahrt für Ihre Sicherheit – Feuerwehr und Ordnungsamt überprüfen Durchfahrtsbreiten
Stellen Sie sich vor es brennt und keiner kommt. Das kann nicht nur daran liegen, dass die Mitgliederzahlen der Einsatzkräfte der Feuerwehren rückläufig sind, sondern auch daran, dass die Straßen so zugeparkt sind, dass die Löschfahrzeuge der Feuerwehr nicht oder nur schwerlich durchkommen.
Gerade in den dörflich geprägten Stadtteilen von Hungen sind die Parkmöglichkeiten knapp. Selbst diejenigen, die einen Hof oder Stellplatz haben, nutzen oft lieber die öffentliche Straße als Parkfläche. Das führt nicht nur im Alltag zu regelmäßigen Beschwerden beim Ordnungsamt, weil Bürgersteige zugeparkt werden oder landwirtschaftliche Fahrzeuge nicht passieren können.
Doch was ist, wenn ein Rettungswagen sich den Weg zu Ihnen bahnen muss oder die Feuerwehr zum Löcheinsatz ausrückt? Immer wieder stellt die Feuerwehr bei Übungen fest, dass wertvolle Zeit verloren geht oder sehr gute Fahrkünste der Einsatzkräfte gefragt sind, um das Fahrziel zu erreichen. Dabei geht im Einsatzfall wertvolle Zeit verloren und im schlimmsten Fall ist es genau die Zeit, die ein Mensch länger um sein Leben bangen muss, bis eine Personenrettung durch die Feuerwehr möglich wird.
In vielen Stadtteilen sind nur kleine Einsatzfahrzeuge stationiert, im Einsatzfall müssen jedoch größere Löschfahrzeuge und die Drehleiter die Straßen passieren können. Ein Löschfahrzeug hat eine Länge von ca. 7,7 Metern und eine Breite von 2,5 Metern. Überlegen Sie selbst – passt dieses Fahrzeug durch Ihre Straße?
In den kommenden Wochen und Monaten wird die Feuerwehr gemeinsam mit dem Ordnungsamt die Probe aufs Exempel machen und mit einem Feuerwehrfahrzeug die Straßen der Stadtteile abfahren. Um eine realititäsnahe Prüfung durchzuführen, werden die sogenannten Durchfahrten nicht vorher angekündigt und vorwiegend in den Abendstunden stattfinden. Im ersten Schritt geht es darum, auf die Situation aufmerksam zu machen um die Anwohner für möglicherweise gefährliche Parksituationen zu sensibilisieren.
Das Ordnungsamt wird in der Folge an den kritischen Punkten jedoch auch Nachkontrollen durchführen, bei denen ein verkehrswidriges Parken dann auch mit einem Verwarngeld oder Bußgeld geahndet wird.
Im Sinne „Freie Fahrt für Ihre Sicherheit“ hoffen Bürgermeister Wengorsch, die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr, als auch die Mitarbeiter des Ordnungsamtes, dass weder Ermahnungen noch später Bußgelder erforderlich sind und alle Bürgerinnen und Bürger ihr Parkverhalten so ausrichten, dass die Einsatzfahrzeuge jederzeit ohne Zeitverlust ans Ziel kommen.